Interview
Im Nachgang der Mitgliederversammlung des Hockenheimer Marketing Vereins (HMV) habe ich der Hockenheimer Tageszeitung (HTZ) ein Interview zu meinen Zielen als neuem Vorsitzenden des HMV gegeben; die Fragen stellte Matthias Mühleisen.
Wie waren Sie bis zu ihrer Wahl mit dem HMV verbunden? Hatten Sie schon mitgewirkt?
Christian Soeder: Ich habe die ersten 20 Jahre meines Lebens hier gewohnt und bin Hockenheim und den Menschen hier nach wie vor sehr verbunden. Die vergangenen vier Jahre war ich als Büroleiter in Stuttgart und in Hockenheim bei dem Landtagsabgeordneten Daniel Born tätig. Aktiv als Mitglied habe ich im HMV noch nicht mitgewirkt, aber ich war bei vielen seiner Veranstaltungen dabei und habe diese sehr genossen. Die Zusammenarbeit im Büro Born mit den HMV-Ehrenamtlichen und dem Geschäftsstellenteam fand ich immer sehr gut.
Der Mannheimer Morgen hat mit mir ein Interview geführt zu meinem Engagement als stellvertretender Vorsitzender des Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten, Landesverband Baden-Württemberg e.V. Die Fragen stellte Uwe Rauschelbach.
Mannheimer Morgen: Herr Soeder, „Reichsbanner“ – der Begriff weckt befremdliche Assoziationen. Warum gibt sich eine moderne Demokratiebewegung einen solchen Namen?
Christian Soeder: Hätten wir eine neue Vereinigung gegründet, dann hätten wir sicherlich einen anderen Begriff gewählt. Aber das „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold“ bezieht sich auf einen historischen Vorläufer, eine Art paramilitärischen Verband zum Schutz der Weimarer Republik. Ihm gehörten Vertreter des Zentrums, der liberalen Deutschen Demokratische Partei und der SPD an. 1953 wurde das „Reichsbanner“ wiedergegründet und 1968 um den Zusatz „Bund aktiver Demokraten“ ergänzt, um zu signalisieren, worum es geht.