Christian Soeder

Kommunikation & Haltung

Interview mit dem Mannheimer Morgen zum Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold: „Demokratie ist kein Selbstläufer“

Der Mannheimer Morgen hat mit mir ein Interview geführt zu meinem Engagement als stellvertretender Vorsitzender des Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten, Landesverband Baden-Württemberg e.V. Die Fragen stellte Uwe Rauschelbach.

Mannheimer Morgen: Herr Soeder, „Reichsbanner“ – der Begriff weckt befremdliche Assoziationen. Warum gibt sich eine moderne Demokratiebewegung einen solchen Namen?

Christian Soeder: Hätten wir eine neue Vereinigung gegründet, dann hätten wir sicherlich einen anderen Begriff gewählt. Aber das „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold“ bezieht sich auf einen historischen Vorläufer, eine Art paramilitärischen Verband zum Schutz der Weimarer Republik. Ihm gehörten Vertreter des Zentrums, der liberalen Deutschen Demokratische Partei und der SPD an. 1953 wurde das „Reichsbanner“ wiedergegründet und 1968 um den Zusatz „Bund aktiver Demokraten“ ergänzt, um zu signalisieren, worum es geht.

SPD im Mannheimer Osten wählt Christian Soeder zum alleinigen Vorsitzenden

Der SPD-Ortsverein Mannheim-Ost, der für die Stadtteile Schwetzingerstadt, Oststadt, Neuostheim und Neuhermsheim zuständig ist, hat sich auf seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung für Kontinuität entschieden: Christian Soeder, bisher in einer Doppelspitze gemeinsam mit Stadträtin Nazan Kapan verantwortlich für die Geschicke des Ortsvereins, wurde von der Versammlung einstimmig zum alleinigen Vorsitzenden gewählt. „Ich freue mich sehr über das Vertrauen der Mitglieder. Und ich danke Nazan Kapan für die hervorragende Zusammenarbeit in den letzten beiden Jahren.“

SPD fordert Aufklärung nach erneuten Unruhen im Zusammenhang mit den „Free Palestine“-Demonstrationen

Die SPD im Mannheimer Gemeinderat sieht, nachdem es auf der letzten „Free Palestine“-Demo erneut zu Auseinandersetzungen, Unruhen und antisemitischen Vorfällen gekommen ist, eine Aufklärung für dringend notwendig und stellt eine Anfrage im Gemeinderat. So führte die Demonstration am 20. April unter anderem durch die Fressgasse, wo die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) aktuell ihre Ausstellung „6.56“ zeigt. Deshalb sei es auch wichtig, die Routenplanung zu hinterfragen und das Sicherheitskonzept für solche Demonstrationen kritisch zu überdenken.